Crap Masegn 2014

Damian Byland beschäftigte sich in dieser Fotografie mit dem Verhältnis Mensch-Natur-Technik. Die präparierte Skipiste im Vordergrund des Bildes und die funktionale Architektur der Bergstation offenbaren die Künstlichkeit der Winterlandschaft, die durch die Repetition bestimmter Bildelemente, die am Computer zusammengefügt wurden, noch weiter verstärkt wird. Die Logik der Erscheinungsweise der einzelnen Bildelemente verdeutlicht, dass Landschaft stets ein Konstrukt menschlicher Zurichtung und Grenzziehung ist. „Crap Masegn“ ist eine Schichtung aus multiplen Layern, die allesamt von Menschenhand geformt sind und eine artifizielle (Bild)Landschaft schaffen.